Ländliche Erwachsenenbildung

Die Ländliche Erwachsenenbildung in Niedersachsen e.V. (LEB) wurde 1951 als Verein gegründet und ist seit 1970 anerkannt nach dem Niedersächsischen Erwachsenenbildungsgesetz. Seit 1997 ist die LEB nach DIN EN ISO 9001 zertifiziert und seit 2006 zugelassener Träger der beruflichen Weiterbildung nach AZAV. Die LEB ist - dem Gemeinwohl verpflichtet - politisch und weltanschaulich unabhängig - besonders im ländlichen Raum aktiv - der Arbeit mit Vereinen und Gruppen verbunden

__ANBIETERNAME__

Ländliche Erwachsenenbildung
Am Bremer Dreh 1
49406 Barnstorf

Telefon: 05442 2824
E-Mail: nienburg@leb.de
Webseite: http://www.leb-nienburg.de

Unsere Angebote

Zusatzqualifizierung von sozialpädagogischen Fachkräften zu Praxismentor*innen für Auszubildende im Lernbereich Praxis
Die in den Kindertageseinrichtungen arbeitenden Fachkräfte sind mitverantwortlich für die Anleitung, Beratung und Unterstützung (Praxismentoring) der Auszubildenden vor Ort. Das Praxismentoring ist eine anspruchsvolle Tätigkeit, die bei den pädagogischen Fachkräften in den Kindertageseinrichtungen entsprechende Kompetenzen erfordert. Zur besseren Begleitung und Unterstützung startete das Niedersächsischen Kultusministeriums die Qualifizierungsinitiative „Qualifizierung von sozialpädagogischen Fachkräften zur Praxismentorin / zum Praxismentor für Auszubildende im Lernbereich Praxis (Praxismentoring)“. Die Zusatzqualifizierung ermöglicht den Erwerb von Kompetenzen für übergeordnete einrichtungs- oder trägerbezogene Aufgaben im Bereich der Organisation, Weiterentwicklung und Verankerung des Praxismentorings. Sie stellt die zweite Stufe des Fortbildungskonzeptes dar. Die Zusatzqualifizierung besteht aus drei aufeinander aufbauenden Modulen und schließt inhaltlich an die Grundqualifizierung an. Inhalte der Weiterbildung  Bezogen aus Praxismentoring beraten und reflektieren  Praxismentoring organisieren  Netzwerke und Ausbildungskonzepte entwickeln und verankern
Qualifizierung von sozialpädagogischen Fachkräften zu Praxismentor*innen für Auszubildende im Lernbereich Praxis
Die in den Kindertageseinrichtungen arbeitenden Fachkräfte sind mitverantwortlich für die Anleitung, Beratung und Unterstützung (Praxismentoring) der Auszubildenden vor Ort. Das Praxismentoring ist eine anspruchsvolle Tätigkeit, die bei den pädagogischen Fachkräften in den Kindertageseinrichtungen entsprechende Kompetenzen erfordert. Zur besseren Begleitung und Unterstützung startete das Niedersächsischen Kultusministeriums die Qualifizierungsinitiative „Qualifizierung von sozialpädagogischen Fachkräften zur Praxismentorin / zum Praxismentor für Auszubildende im Lernbereich Praxis (Praxismentoring)“. Inhalte der Weiterbildung  Identität als Praxismentor*in entwickeln  Praktische Ausbildung planen und begleiten  Auszubildende in der pädagogischen Arbeit beobachten und beurteilen  Auszubildende beraten  Mit Auszubildenden reflektieren
Lehrerfortbildung – Lernort Bauernhof
Den Lernort Bauernhof entdecken: Diese Möglichkeit bietet die Ländliche Erwachsenenbildung (LEB) in Kooperation mit dem Landvolk Mittelweser und dem Kreislandfrauenverband Hoya seit mehreren Jahren. In diesem Jahr findet die Fortbildung auf einem Betrieb in Twistringen statt, der eine Besonderheit bietet: Denn die Familie hält Bio-Legehennen genauso wie konventionelle Tiere. Neben einer Betriebsbesichtigung stehen das Kennenlernen mehrerer Lernstationen im Fokus und eine Stippvisite auf dem Möhren-Acker. So bekommen alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine Fülle von Anregungen dafür, wie sie landwirtschaftliche Betriebe als außerschulische Lernorte nutzen können.
Qualifizierung zur Seniorenbegleitung mit Befähigung zur zusätzlichen Betreuung nach §53c SGB XI
Die Zahl dementer und psychisch veränderter pflegebedürftiger Menschen hat sich in den letzten Jahren stets erhöht und wird auch in Zukunft weiter zunehmen. Die Pflege und Betreuung dieser Menschen braucht Kraft und Zeit. Auf Grundlage des § 53c SGB XI und dem Pflegestärkungsgesetz seit Januar 2015 können stationäre und teilstationäre Einrichtungen sowie ambulante Pflegedienste zusätzliche Betreuungskräfte für pflegebedürftige Menschen einstellen, um eine angemessene und ganzheitliche Betreuung sicherzustellen. Die Einrichtungen werden hierfür von den Pflegekassen unterstützt, wenn die eingestellten Betreuungskräfte an einer mindestens 160 Unterrichtsstunden umfassenden Fortbildung teilgenommen und ein zweiwöchiges Praktikum in einer stationären oder teilstationären Einrichtungen absolviert haben.
Gesundbleiben als Betreuungskraft – Seminar zur Gesundheitsprävention im Betreuungsberuf
Betreuungskräfte sind bei ihrer Arbeit mit alten und pflegebedürftigen Menschen besonderen Anforderungen und Belastungen ausgesetzt. In diesem Workshop wollen wir uns intensiv der eigenen Gesundheit widmen, indem wir die Belastungsauslöser des Berufes als Betreuungskraft genau unter die Lupe nehmen, die möglichen Folgen auf die Gesundheit beleuchten und uns mit Methoden, Techniken sowie Strategien zur Gesunderhaltung beschäftigen. Unser Ziel ist es Gesundheit, Wohlbefinden und mehr Freude ins Berufs- (und Privat)leben zu bringen.
Entwicklungsbeobachtung in der KiTa
In diesem Seminar steht die gezielte Beobachtung der kindlichen Entwicklung im Vordergrund. Die ressourcenorientierte Verhaltensbeobachtung bildet den Mittelpunkt dieser entwicklungspsychologischen Fortbildung, bei der die Teilnehmer*innen die für die Arbeit mit Kleinkindern und Kindern relevanten Grundlagen der allgemeinen Entwicklungspsychologie erlernen und eigene Interventionen durchführen können. Hierbei werden die unterschiedlichen Bindungsmuster, sowie die neurophysiologische Entwicklung betrachtet. Genau zu beobachten, zu verstehen (was ich beobachte) und entsprechend zu handeln ist die Basis. Kriterien der Früherkennung von Abweichungen in der Entwicklung und die präventiven Möglichkeiten der Entwicklungsförderung werden dargestellt.
“Ich bin bei dir” – wenn Kinder trauern
Kinder trauern anders als Erwachsene und somit ist ihre Trauer für alle Beteiligten schwer ersichtlich. Trauer von Kindern ist ein sehr komplexer Prozess - in plötzlich auftretenden Schüben. Dabei wünschen sich Kinder oft, dass sie ohne Worte verstanden werden und alle beteiligten Erwachsenen müssen viel Geduld aufbringen. „Bei Kindern und Jugendlichen verlaufen Trauerprozesse nicht so kontinuierlich wie bei Erwachsenen. Sie trauern gleichsam auf Raten. Ganz plötzlich bricht die Trauer aus ihnen heraus, wirft sie weinend zu Boden, und genauso plötzlich können sie wieder aufspringen und sich lachend entfernen. Dieses Verhalten schützt Kinder und Jugendliche vor Überbeanspruchung“ (Gertrud Ennulat, Pädagogin und Autorin). Wie gehe ich damit um, wenn ein Kind zu mir kommt und erzählt, dass ein Familienangehöriger sterben wird oder verstorben ist? Welche Möglichkeiten habe ich zu helfen? Mit diesen und anderen Fragen werden wir uns in dem Tagesseminar beschäftigen und gemeinsam Handwerkzeuge erarbeiten, die auf solch schwierige Situationen vorbereiten können.
„Kriegskinder“ – Eine vergessene Generation kommt ins Heim – Weiterbildung für Betreuungskräfte nach §53 SGB XI
Diese Weiterbildung informiert die Teilnehmenden über die besondere Kindheit der Kriegskinder, welche unter dem Leitbild „Funktionieren statt fühlen“ herangewachsen sind. Zum Lebensende hin zeigt sich bei Vielen, dass das früher Erlebte nicht verarbeitet ist, sondern nach Ausdruck drängt und früh verschüttete Bedürfnisse heute noch nach Befriedigung rufen. Im Rahmen der Zeit- und Kulturgeschichte wird die Entwicklungszeit anhand verschiedener Epochen der zwischen den 1920er und 1930er geborenen heutigen Bewohnern aufgezeigt. Es wird sowohl auf die Entwicklung des Nationalsozialismus und die damit einhergehenden Auswirkungen auf die Familien als auch auf die damaligen Erziehungsmethoden und die Kriegseinwirkungen auf die Kinder eingegangen. Bezug wird außerdem auf die Nachkriegsjahre genommen. Hierbei wird mit verschiedensten Materialien wie alten Fotos, Tagebüchern oder Briefen gearbeitet. Ein besonderer Fokus dieser Weiterbildung liegt auf den in der heutigen Zeit auftretenden Ängsten dieser Bewohner und wie Betreuungskräfte damit umgehen können.
“Jetzt wird gesungen – lies mir eine Geschichte vor” – Kompetenztraining in den Kernaktivitäten der Betreuung dementiell Erkrankter
Singen gehört zu den wichtigsten und häufigsten Aufgaben, die von den Betreuungskräften erwartet, aber auch eingefordert werden. Diese Tätigkeit ist gerade für dementiell Erkrankte von überragendem Nutzen: Die Atmung intensiviert sich, die tieferen Schichten des Gedächtnisses werden aktiviert und so mancher Liedtext aus der Schulzeit wird noch perfekt erinnert – was für ein schönes Erfolgserlebnis für unsere Senioren! Dazu muss das Gehirn in der Koordination dieser Tätigkeiten, verbunden mit der Steuerung der Muskulatur, viel leisten – was die Ressourcen der Senioren fordert und fördert. Eine gut vorgetragene Geschichte reißt jeden mit. Vor allem für die dementiell Erkrankten ist das sehr wichtig: Ihre Fantasie wird angeregt, die Vorstellungskraft gefördert und auch die Konzentrationsfähigkeit geschult. Dazu bietet eine gut aufbereitete Geschichte auch immer einen Gesprächsanlass, das Gehörte zu diskutieren.