Informationen zum Wettbewerb “Jugend forscht”:

  • 1965 vom damaligen Chefredakteur und Herausgeber der Zeitschrift stern Henri Nannen unter dem Motto „Wir suchen die Forscher von morgen!“ gegründet
  • Jugend forscht ist eine gemeinsame Initiative von Bundesregierung, stern, Wirtschaft, Wissenschaft und Schulen.
  • Schirmherr: Bundespräsident
  • Geschäftsstelle des Vereins: Hamburg

Fachgebiete

  • Arbeitswelt
  • Biologie
  • Chemie
  • Geo- und Raumwissenschaften
  • Mathematik/ Informatik
  • Physik
  • Technik

Teilnehmende

Insgesamt können Kinder und Jugendliche bis zum Alter von 21 Jahren mit Wohn- und Ausbildungsort in Deutschland teilnehmen. Teilnehmende Schüler müssen im Anmeldejahr mindestens die 4. Klasse besuchen.

  • Unterscheidung in Alterssparten:
  • Schüler experimentieren: bis 14 Jahre
  • Jugend forscht: ab 15 Jahre

Informationen zur Juryarbeit

Da Jugend forscht ein Leistungswettbewerb ist, sollen die besten Projekte pro Fachgebiet mit entsprechenden Preisen ausgezeichnet werden. Zu den Preisen zählen Fachgebiets- und Sonderpreise. Die Fachgebietspreise zeichnen die ersten drei Plätze pro Fachgebiet aus. Sonderpreise werden für besondere Themen oder Forschungsschwerpunkte vergeben. Die Jury wird aus Vertretern aus Schule, Wissenschaft und Wirtschaft gebildet. Die Anzahl der Fachjury richtet sich nach der Anzahl der Projekte in dem Fachgebiet, besteht aber mindestens aus zwei Juroren. Wichtig sind die Kommunikation und der Austausch der Juroren, sowohl vor dem Wettbewerb als auch danach. Die Juroren müssen eine Vertraulichkeitserklärung unterzeichnen, um patentwürdige Erfindungen zu schützen. Da der Wettbewerb nicht aufgabenzentriert ist, wählen die Teilnehmer ihr eigenes Projektthema. Die Qualität der Arbeit orientiert sich an den anderen Arbeiten des Fachgebiets.

Für die Bewertung gibt es einen bundeseinheitlichen Bewertungsbogen, der die Bewertungskriterien beinhaltet.

Zu den Bewertungskriterien zählen:

  • Thema der Arbeit (Originalität, Eigenständigkeit, Schwierigkeitsgrad und Eignung der Fragestellung)
  • Durchführung der Arbeit (Eigenständigkeit, Kreativität, Ideenreichtum, formale und inhaltliche Qualität, Angemessenheit des Aufwands)
  • Ergebnis der Arbeit (Funktionsfähigkeit des Aufbaus, Fehleranalyse, selbstkritische Einordnung der eigenen Ergebnisse, Ausblick)
  • Präsentation des Projekts (Qualität des mündlichen Vortrags und der Antworten, Eingehen auf Jurorenvorschläge, Qualität der Diskussion, Standgestaltung)

Wer kann Jurorin oder Juror werden?

  • Alle Personen, die in ihrem Beruf mit den einzelnen oder auch mehreren Fachgebieten in Berührung kommen und eine Ausbildung in diesem Beruf gemacht haben.
  • Ehemalige Teilnehmende über 18
  • Es dürfen leider keine Personen, die ihren aktiven Dienst beendet haben, Jurorin oder Juror werden (versicherungstechnische Gründe).

Bei Fragen zur Juryarbeit wenden Sie sich bitte an die zuständige Leiterin des Regionalwettbewerbes:

Frau
Mareike Summe
Telefon: 05436 9699424
E-Mail: mareike.summe@schule-cgl.de